Junge Akteur*innen gab acht Wochen den Brauhauskeller frei, um jungen Theatermacher*innen einen Experimentierraum für eigene Arbeiten einzuräumen. In dieser Zeit entstand Die Pension. In Zusammenarbeit mit Konrad Leinhos und mit Unterstützung des Moks-Teams verwandelten wir den Brauhauskeller im Theater Bremen in eine Kneipe. Als Hommage an die Bremer Kneipenszene liehen wir Gegenstände aus verschiedenen lokalen Bars aus und integrierten diese in das Bühnenbild.
Pressetext
Da guckt eine*r in eine Bar, aber niemand guckt zurück. Die Zeit ist längst davon gerannt, keine*r weiß wohin. Wohin auch? Alle kennen sich, aber bloß beim Namen. Wenn einem die Zigaretten ausgehen, schnorrt man sich durch. Ein Bär tritt auf und wieder ab. Dumm, dass nur du ihn gesehen hast. Was erwarten sie von diesem Abend? Von draußen ist das schwer zu erkennen. „Was hast du hier verloren?“, fragt eine, die festgewachsen scheint, den Neuankömmling. Verloren nichts, aber finden will er was. Was, weiß er noch nicht. Aber irgendwas wird ja wohl zu finden sein. Was hätten sonst all die anderen Leute hier zu suchen?